Miranda

 8. Mai 2018

Ich möchte eine sehr persönliche Geschichte teilen. Eigentlich mag ich es ja lieber, „disziplinenübergreifend“ über unsere Arbeit als naturraumerhaltende Menschen zu reden und dabei Einblicke in den Berufsalltag zu geben, die nicht nur an schönen Bildern hängen bleiben, sondern auch ein wenig von den Hintergründen vermitteln. Schön ist auch der Austausch mit anderen, die auch durch scharfes Beobachten der Tiere und Pflanzen um einen herum versuchen, gute Arbeit „da draußen“ zu machen – man verstrickt sich so herrlich und erzählt sich von den sonderbarsten kleinen  Käferchen und „fachsimpelt“ über  Stoffwechselprozesse bei zentralnervösen Schafkrankheiten…. Oder man teilt einfach nur dieses Grinsen, wenn die Stille „da draußen“ so unglaublich laut zuschlägt und Endorphine freisetzt. Wir sind wenige, die versuchen, andere Wege als die der Naturzerstörung zu gehen. Ja, leider gibt es „Tierhalter“, die nur Fleischproduzenten sind, das ist sehr schade. Aber es gibt auch leidenschaftliche Gemüsegärtner, die ratlos vor Produzenten von grünen Chlorophyll-Haufen stehen und sich fragen, wie es sein kann, dass man das, was man tut, so wenig liebt. Wer schon mal einen verliebten Gärtner mit strahlenden Augen vor seinen gesunden, starken Jungpflanzen hat stehen sehen, der weiß, wovon ich rede.

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